Selbst hier in Schnarchitown schiessen zwischenzeitlich Kindertagesstätten wie Pilze aus dem Boden.
Anstellungsumfang: mindestens über 50%.
Was nun?
Soll ich? Wieder in meinem Beruf arbeiten, dementsprechend wieder etwas mehr verdienen und vor allem: die Chance auf 100% Anstellung haben?
Meine religiöse Gesinnung wäre in diesem Fall nicht von Belang, weil die Einrichtungen städtisch sind und es denen völlig juck ist, dass ich nicht mehr ohne ein Zischen auszulösen in den Weihwasserkessel greifen kann, weil ich vor 20 Jahren der römisch-katholischen Kirche den Rücken gekehrt habe.
Krux an der Sache: Mein Arbeitgeber wäre derselbe wie jetzt, die Stadt Schnarchitown.
Es würde sich also um eine interne Bewerbung handeln und ich könnte es nicht heimlich tun.
Außerdem erinnere ich mich mit Grausen an die zuständige Dame, die damals *ich mahne und erinnere* mein Bewerbungsfoto unmöglich fand. Gut, sie ist nicht unbedingt entscheidungsbefugt, aber aus irgendeinem Grund findet sie mich nicht sonderlich sympathisch.
Und auf der anderen Seite: Will ich mich überhaupt wieder mit zum Teil unmöglichen Eltern rumschlagen, die meinen, ihr Kind sei das einzige/besondere, welches es zu beaufsichtigen gibt?
Aber kleine Kinder... ich mag die kleinen Scheixxer einfach!
Mein jetziger Job macht mir aber auch Riesenspaß. Ich liebe meine Oldies. Na ja, fast alle.
Ich bin zu Fuß in 5 Minuten an meinem Arbeitsplatz und ich fühle mich unter meinen Kolleginnen (ausgenommen Zweitchefin) wohl und sehr gut aufgehoben.
Die Chance allerdings jemals über 70% zu kommen ist schwindend gering.
Und ich spüre Power!
Power, nach der Scheidung loszulegen.
Wahrscheinlich kanalisiere ich noch mehr Power, sollte der Exgatte denn hier ausgezogen sein und die Örtlichkeit durch das Loch verlassen haben, wo der Schreiner eine Tür reingesetzt hat.
Kennst mich ja....neige etwas zu Schnellschussaktionen.
AntwortenLöschenDerzeit bin ich besonders gefährdet; kann aber auch was durchaus Positives haben.
Ich gehe nochmal in mich.
Schwere Entscheidung.... auf jeden Fall würde ich im Falle einer Bewerbung vorher mit der Chefin (der netten) sprechen und sie darauf hinweisen. Und ihr erklären, dass es dir in erster Linie auch um den Verdienst geht, denn auf Dauer musst du ja irgendwie wieder auf 100% kommen. Es ist besser, wenn sie es von dir erfährt und dann vielleicht auch eine Idee hat, dir zu einer besseren Stelle im Haus zu verhelfen. Sie muss halt verstehen, dass es nicht an deiner jetzigen Arbeit geht, sondern eben um mehr Gehalt.
AntwortenLöschenGenau das schwebt mir auch vor.
LöschenGeht eben erstrangig darum, dass ich wieder auf annähernd 100% komme.
Wenn es die gleiche Einrichtung (Stadt) ist. Auf geht's, zurück geht ja auch wieder ;-)
AntwortenLöschenMir wäre lieber, wenn meine Stelle aufgestockt werden würde, denn ich mache den Job verdammt gern.
LöschenWenn ich meinen Job kündige, isser leider weg...
Und eine Kombination, sprich die 70% wie bisher und die 30% im anderen Bereich ? Wäre das machbar, wenn schon gleich Einrichtung ?
LöschenNein, das geht nicht, denn du musst in beiden Jobs flexibel sein.
LöschenAlso, entweder das eine oder das andere...
Ich würde auch mit der Cheffin reden.
AntwortenLöschenWer weiß, vielleicht tut sich dann doch was auf?
Auch wenn in beiden Berufen Flexibilität erwartet wird, manchmal werden auch die Arbeitgeber flexibel, wenn die müssen.
Ich habe schon viel erlebt. Schon ganz viel.
Versuch macht kluch!
Also: go!