Freitag, 20. März 2015

Wenn der Mond die Sonne berührt....

... dann lässt mich das unendlich klein und machtlos fühlen:


In einem Anfall von Urlaubstageuphorie und weil ich den Röntgentermin mit meiner Mum (musste sie zum Doc fahren ... Handgelenksbruch...) pünktlich zum Sofi-Beginn über die Bühne gebracht hatte ließ ich mich dazu hinreissen den Musiker mit seiner Fotoausrüstung samt Stativ in meinen Panda zu packen und an meinen Lieblingsort zu fahren, um das Naturereignis zu erleben.

Congratulations! Immerhin war ich lange Zeit abstinent.
Ich lehnte mich entspannt zurück und genoss einfach die  besondere Atmosphäre am Himmel, die nur kurz durch den gülleversprühenden Bauern gestört wurde.
Er filmte für die Ewigkeit.
Ich genoss den Augenblick.
Jeder für sich.
Er nicht, ohne sich die Sinne rauchenderweise zu benebeln.
"Stört  es dich?"
Nein, es stört mich nicht. Nicht mehr. Riesenschritt.
Losgelassen. Die letzten Hoffnungen begraben. Frieden gefunden. Musikerfrei.

Nach einer Stunde packte er sein Equipment zusammen und wir fuhren wieder in`s Tal.
Vor seinem Haus:
"Kommst du noch auf nen Kaffee mit hoch?"
"Nein."
Die einzige Berührung war der zarte Kuss auf meine Wange.

Musikerfrei.
Frei....

   
 

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